Südschweden mit dem Wohnmobil: Das ist die perfekte Rundreise für Neulinge

Südschweden mit dem Wohnmobil: Das ist die perfekte Rundreise für Neulinge

Aktualisiert am: 10.04.2026

Lesedauer: 5 Minuten

Eine Südschweden-Rundreise mit dem Wohnmobil sollte es eigentlich auf Rezept geben: naturnahe Campingplätze, weite Sandstrände und kleine Orte direkt am Meer machen den Süden so besonders. Aber wohin genau? Wir haben den perfekten Roadtrip für euch zusammengestellt: von Trelleborg bis nach Ystad, mit jeder Menge Highlights, einem Geheimtipp hier und da – und einer Wanderung zum Leuchtturm, die ihr nicht so schnell vergessen werdet.

Südschweden mit dem Wohnmobil: die Route auf einen Blick

  • Route: Trelleborg – Skanör – Malmö – Landskrona – Helsingborg – Mölle – Ringsjön – Kivik – Kåseberga – Sandhammaren – Ystad

  • Länge: 397 Kilometer

  • Empfohlene Reisedauer: 1 bis 2 Wochen

  • Beste Reisezeit: Sommer, zum Baden im Meer (die Einheimischen springen übrigens das ganze Jahr rein)

  • Anreise: Holt euren Mietcamper in Rostock oder einer anderen deutschen Stadt ab und nehmt die Fähre nach Trelleborg. Das ist oft günstiger, als das Wohnmobil direkt in Schweden zu mieten und ihr spart euch die Flugkosten. Mit unserem Preisvergleich findet ihr die günstigste Option für euren Start.

Südschweden-Rundreise mit dem Wohnmobil: unser Tourguide

Trelleborg und Skanör

Bunte Holzhütten am Strand von Südschweden in Skanör

Mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg beginnt unsere Wohnmobiltour durch eine der am wenigsten bekannten Ecken Skandinaviens. Und das ist genau der Grund, warum sie sich lohnt. Unser erster Stopp: Skanör auf der Halbinsel Falsterbo, ganz im Südwesten Schwedens. Kleine, farbenfrohe Holzhütten thronen auf den Dünen, davor feiner weißer Sand, dahinter nichts als Meer. Wir schlendern zwischen den Häuschen hindurch, atmen einmal tief durch – und dann geht es weiter Richtung Norden. Malmö wartet.

Malmö

Bunte Häuser am Marktplatz in Malmö, Südschweden

Für die Hauptstadt der Region Skåne solltet ihr mindestens einen Tag einplanen. Malmös Kanäle, der drehende Turning Torso – mit 190 Metern der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens – und der bunte Marktplatz Lilla Torg machen die Stadt sofort sympathisch. Wer lieber entspannt: Die Ribersborg-Sauna auf einem Holzsteg direkt am Wasser ist eine Klasse für sich. Wir machen hier nur einen kurzen Halt für frische Vorräte und fahren dann 45 Kilometer weiter an die Westküste nach Landskrona.

Landskrona und Helsingborg

Sonnenuntergang an einem Holzsteg am Meer in Südschweden

Die von Wassergräben umschlossene Backsteinburg in Landskrona ist ein echter Hingucker – und ein schöner Spaziergang sowieso. Am Jachthafen trifft nordische Moderne auf alten Charme: genau diese Balance macht Skandinavien so besonders.

Die nächsten 25 Küstenkilometer führen uns nach Helsingborg, und dieser Ort trifft uns unerwartet. Das Rathaus, der mittelalterliche Kärnan-Turm, die Küste – alles liegt nah beieinander. Vom Strand aus sieht man Dänemark, nur vier Kilometer entfernt. Wer mag, nimmt kurz die Fähre rüber. Wir bleiben und genießen die Aussicht.

Als der Abend naht, verlassen wir das Stadtzentrum und suchen uns einen ruhigen Platz mit Meerblick. Den finden wir nördlich von Höganäs, am Watt Margareteberg: Parken erlaubt, Sanitäranlagen vorhanden – eine echte Seltenheit! Barfuß laufen wir über den Sand, die letzten Sonnenstrahlen wärmen noch ein bisschen. In der Ferne ragt das Naturreservat Kullaberg aus dem Wasser. Da müssen wir morgen hin.

Bäume

Lieblingsschlafplatz direkt am Meer: 56.21535791480702, 12.545722625356762

Ausstattung: WCs, kalte Duschen am Strand, Trinkwasser. Im Sommer gut besucht, sonst ruhig. Mit herrlichem Blick aufs Meer und die Halbinsel Kullen.

Lesetipp: Noch mehr naturnahe Campingplätze in Südschweden haben wir in unserem Artikel für euch zusammengestellt.
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Wanderung zum Leuchtturm von Kullen

Leuchtturm Kullen zwischen grünen Hügel in Südschweden

Heute geht es früh raus. Noch vor Sonnenaufgang stellen wir den Camper im Örtchen Mölle ab und machen uns auf den Weg in Richtung Leuchtturm Kullen. Der Ort ist touristisch, aber um diese Uhrzeit gehört das Unterholz uns allein.

Auf dem Weg entdecken wir Höhlen, Granitklippen und einen ziemlich schrägen Ort: Ladonien, eine selbst ernannte Mikronation mitten in der Natur. Kurz davor wartet Nimis, eine riesige Holzkonstruktion, halb Kunstwerk, halb Wahnsinn, entstanden aus der Fantasie von Lars Vilks. Wir stehen eine Weile davor, bevor wir weitergehen.

Zwei Stunden später sitzen wir am Leuchtturm, schauen aufs Meer hinaus und fragen uns, warum wir nicht schon längst hier waren.

Fischerdorf Kivik und Sandhammaren

Fischerboot in Kivik in Südschweden

Vorbei am dreiteiligen Ringsjön-See wechseln wir die Seite: Willkommen an der Ostküste Skånes. Kleine Landstraßen schlängeln sich durch Wälder und Rapsfelder bis nach Kivik, einem Fischerdorf mit granatroten Hütten am Hafen und Blick auf die Hanöbucht. Wir setzen uns, essen einen Kanelbullar (die Zimtschnecken müsst ihr unbedingt probieren!) und schauen einfach aufs Wasser. Manchmal ist das genug.

Weiter südlich, rund 40 Kilometer auf der Straße 9: Sandhammaren. Einer der schönsten Strände Schwedens – und das zu Recht. Weiß, weitläufig, fast unwirklich still. Die Zeit hält hier kurz inne. Wir auch. Abends finden wir nach etwas Suche einen erlaubten Stellplatz am Waldrand.

Kåseberga und Ystad

Straße mit kleinen Häusern in Ystadt in Südschweden

Ales stenar ist einer dieser Orte, die einen Moment brauchen, um zu wirken. Die Megalithanlage aus 59 jahrhundertealten Granitsteinen, kunstfertig in Schiffsform angeordnet, erhebt sich hoch über der Ostsee und erinnert tatsächlich ein bisschen an Stonehenge. Wir laufen die Klippen entlang, warten auf den Sonnenuntergang. Er enttäuscht uns nicht.

Rund 18 Kilometer westlich wartet Ystad mit einer rosa Backsteinabtei und hübschen Fachwerkhäusern auf uns. Ein schöneres Ende für unseren Skåne-Roadtrip hätten wir uns kaum wünschen können.

Lesetipp: Egal ob Südschweden oder Lappland: In dem skandinavischen Lans gibt es so viel zu sehen, dass wir euch gleich drei Routen zusammengestellt haben.
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Fazit: Südschweden-Rundreise mit dem Wohnmobil

Skåne ist kein Geheimtipp mehr, aber noch lange nicht überlaufen. Besonders für Camper-Neulinge ist die Region ideal: Sehenswürdigkeiten reihen sich dicht aneinander, die Straßen sind gut ausgebaut, und naturnahe Stellplätze findet ihr fast überall. Perfekt auch für Familien mit Kids, weil ihr nicht stundenlang fahren müsst, um das nächste Highlight zu erreichen.

Euren Mietcamper findet ihr ganz einfach über den Preisvergleich von CamperDays. Vergleicht ruhig die Preise in Deutschland und Schweden – je nachdem, ob ihr schon von zu Hause losfahren wollt oder das Wohnmobil erst in Trelleborg übernehmt.

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