
Wohnmobil mieten: Tipps von CamperDays-Experte Raphael
Aktualisiert am: 03.02.2026
Lesedauer: 4 Minuten
Ihr wollt ein Wohnmobil mieten und seid noch auf der Suche nach Tipps? Das trifft sich hervorragend, denn wir haben mit unserem Managing Director genau den richtigen Profi zu diesem Thema interviewt. Außerdem erfahrt ihr, warum 200 Kilometer pro Tag ein guter Richtwert sind und warum ihr mit einem Preisvergleich besonders günstig zum Mietcamper kommt.
Raphael, erzähl doch mal ein bisschen was über dich. Wie lange bist du schon bei CamperDays und was machst du da genau?

Ich wurde Anfang 2014 als Junior-Produktmanager eingestellt. Da CamperDays damals ein kleines Start-up war, habe ich aber eigentlich alles gemacht. Besonders viel Zeit habe ich am Telefon beim Kundenservice verbracht - und das war richtig gut so. Dadurch habe ich gelernt, unsere Kund*innen wirklich zu verstehen. Inzwischen bin ich als Managing Director verantwortlich für CamperDays und bis heute ist es mir wichtig, dass neue Mitarbeiter*innen einmal den Alltag im Kundenservice kennenlernen. Nur so weiß man auch, was unsere Kund*innen beschäftigt.
Du hast CamperDays von Anfang an begleitet: Was macht den Preisvergleich so besonders?
Wir haben unsere Kund*innen von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt, einen engagierten Kundenservice aufgebaut und eine transparente Website erstellt. Diese Werte sind bis heute ein essenzieller Teil des CamperDays-Spirits. Auch wenn wir heute kein Start-up mehr sind, sondern ein etabliertes Unternehmen, muss noch heute jeder mal ran, wenn eine Reklamation reinflattert. Schließlich können wir daraus am besten lernen und uns im Sinne unserer Kund*innen weiterentwickeln.
Gibt es Länder, die sich deiner Meinung nach besonders gut für eine Wohnmobil-Reise eignen?
Generell kann man sagen: Je mehr Natur es vor Ort gibt, desto mehr lohnt sich ein Wohnmobil. Denn ganz oft gibt es in Nationalparks oder unberührten Naturregionen zwar keine Hotels, aber durchaus Campingplätze. Mit dem Wohnmobil ist man dann mittendrin. Das gilt zum Beispiel für die Westküste der USA, wo es besonders viele Nationalparks gibt, aber auch für Skandinavien, Neuseeland und Australien.
Die Ostküste Australiens ist übrigens auch eine der wenigen Regionen, die sich aufgrund des Preises besonders gut für einen Wohnmobil-Urlaub eignen. Denn hier ist ein Wohnmobil meist günstiger als die Kombination aus Mietwagen und Hotel.
Um den Urlaub mit dem Wohnmobil ranken sich ja viele Vorurteile. An welchen ist wenig Wahrheit dran?
Der erste Mythos, der sich bei vielen hartnäckig hält, ist, dass man für Wohnmobile einen speziellen Führerschein benötigt. Für über 95 Prozent der Fahrzeuge, die man über CamperDays mieten kann, reicht der ganz normale B-Führerschein. Also auch von großen Wohnmobilen nicht abschrecken lassen!
Da sind wir übrigens gleich beim zweiten Mythos: Wohnmobile sind kaum fahrbar und man muss an so viel denken. Keine Sorge, ein Wohnmobil-Urlaub ist keine Wissenschaft für sich. Natürlich ist so ein großes Wohnmobil eine Umstellung, aber man gewöhnt sich unglaublich schnell dran. Meist kurven Wohnmobil-Neulinge schon nach zwei Tagen souverän durch die Landschaft und führen jeden Handgriff routiniert aus.
Der dritte Mythos: Wohnmobile bieten wenig Komfort und eignen sich nur für echte Naturliebhaber*innen. Das stimmt schon lange nicht mehr. Heute gibt es so viele verschiedene Modelle, dass für jedes Komfort-Level das passende dabei ist.
Wenn ich ein Wohnmobil mieten möchte, welche Tipps muss ich dann unbedingt im Hinterkopf behalten?

Der wichtigste Tipp: Bucht das Wohnmobil unbedingt früh genug! Und mit früh meine ich sehr früh. Für die Sommerferien sind oft schon sechs bis sieben Monate vorher alle Wohnmobile ausgebucht. Unser Team hat ab dem 27. Dezember und den ganzen Januar hindurch Hochsaison, denn tatsächlich planen dann die meisten ihren Wohnmobilurlaub für das kommende Jahr - teilweise zwölf oder elf Monate im Voraus.
Wer sein Wohnmobil fürs kommende Jahr bis Ende Februar bucht, sichert sich oft noch richtig gute Frühbucherrabatte und eine gute Auswahl.
Ansonsten lohnt es sich, Abholstationen, Vermieter und Fahrzeugmodelle zu vergleichen, um bei der Buchung Geld zu sparen. Mit unserem Preisvergleich ist das besonders einfach: Gebt einfach einen Startort ein, schaut euch alle Angebote an und entscheidet euch für den Camper, der am besten zu euren Plänen passt. Ihr könnt die Abholstation nachträglich immer noch anpassen oder unsere Filter nutzen, um Angebote und Preise anzupassen.
Hast du auch noch Reise-Tipps für unterwegs auf Lager?
Ganz wichtig: Plant eure Route nicht zu lang! Das musste auch ich erst lernen. Ich war schon viermal mit dem Camper in den USA unterwegs. Auf den ersten drei Touren bin ich nur von einer Sehenswürdigkeit bis zur nächsten gedüst. Erst beim vierten Urlaub habe ich auch mal einen ganzen Nachmittag einfach nur am Lagerfeuer verbracht. Das war die schönste Reise!
Man muss auch immer bedenken, dass man mit dem Wohnmobil nicht so schnell unterwegs ist wie mit einem Mietwagen. Ich empfehle eine maximale Strecke von 200 Kilometern pro Tag und halte mich da jetzt auch selbst dran.
Ein weiterer wichtiger Tipp: genug Zeit für die Abholung einplanen. Beim Mietwagen legt man ja meist am Schalter nur schnell seine Dokumente vor, bekommt den Schlüssel ausgehändigt und schon kanns losgehen. Beim Wohnmobil ist aber zusätzlich noch eine genaue Einweisung nötig. Deswegen kann die Übernahme auch schon mal eine Stunde dauern.
Vielen Dank für die vielen Wohnmobil-Tipps und den Einblick ins CamperDays-Team!

Danke für's lesen!
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